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Ein immersiveres Display, kein SIM-Kartenschacht mehr in Europa und größere Akkus. Die bisherigen Leaks zur neuen Smartphone-Reihe von Apple deuten auf mehrere Verbesserungen hin, die zusammen die Messlatte deutlich höher legen könnten.

Ja, seit Monaten gibt es Gerüchte über mögliche Neuerungen beim kommenden iPhone 18 Pro und Pro Max. In den letzten Tagen sind jedoch weitere Details zu den neuen Apple-Smartphones durchgesickert, die im September 2026 auf den Markt kommen sollen.
Laut Applesfera hat der bekannte Leaker Majin Bu nun einen visuellen Hinweis geliefert: zwei Fotos, die angeblich die Vorderseite des iPhone 18 Pro zeigen. Zusammen mit anderen Gerüchten, etwa dass das Modell in Europa nur noch mit eSIM genutzt werden könnte, zeichnet sich immer klarer ab, wie die nächsten Modelle aussehen könnten.
Auch wenn das Foto nicht die beste Qualität hat, ziehen Beobachter und Apple-Fans bereits erste Schlüsse:
Eine der auffälligsten möglichen Änderungen ist die offenbar kleinere Dynamic Island. Seit ihrer Einführung im Jahr 2022 mit dem iPhone 14 Pro ist dieses Element weitgehend unverändert geblieben. Die geleakten Bilder zeigen jedoch, dass ihre Größe um etwa 25 % reduziert werden könnte.
Diese Änderung wäre nicht nur eine Frage der Optik. Sie könnte auch für ein immersiveres Erlebnis auf dem Display sorgen.
Zwei weitere Neuerungen, die in den Leaks zu sehen sind:
Den Leaks zufolge plant Apple, die Farben von Aluminium und Glas besser aufeinander abzustimmen, damit die Rückseite einheitlicher wirkt. Das wäre eine Änderung gegenüber dem zweifarbigen Look des iPhone 17 Pro.
Was die Farben angeht, hat Origitec, ein auf Apple-Produkte spezialisierter Shop in Peru, vier mögliche Varianten geleakt: Schwarz, Kirschrot, Hellblau und Silber.

Die zweite große Änderung, die beim iPhone 18 Pro einen echten Einschnitt bedeuten könnte, ist der mögliche komplette Wegfall des SIM-Kartenschachts.
Laut TechManiacs könnten das künftige iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max ohne physische SIM-Karte auf den Markt kommen und ausschließlich auf eSIM setzen. Der Grund? Im Inneren des Geräts soll mehr Platz für Akkus mit höherer Kapazität geschaffen werden.
Neu wäre dabei, dass dieser Schritt nicht mehr nur einzelne Märkte betreffen würde. Gerüchten zufolge könnte auch Europa Teil dieser Umstellung werden, mit Modellen ganz ohne SIM-Schublade. Bisher verkaufte Apple das iPhone 17 ohne physische SIM bereits in Ländern wie den USA, Japan oder Kanada, doch diese Entscheidung könnte ausgeweitet werden.
Auch die Kamera dürfte eine wichtige Rolle in der neuen iPhone-18-Reihe spielen, denn der 48-MP-Sensor soll eine variable Blende erhalten. Dadurch ließe sich manuell steuern, wie viel Licht auf den Sensor fällt, ähnlich wie bei der Blende einer Fotokamera.
Das Ergebnis? Belichtung, Unschärfe und Tiefenschärfe könnten deutlich präziser kontrolliert werden.
Auch das Teleobjektiv soll verbessert werden. Eine größere Blendenöffnung soll für bessere Ergebnisse bei wenig Licht und mehr Details beim Zoomen sorgen.
Der A20 Pro soll der erste Apple-Chip sein, der im 2-nm-Verfahren gefertigt wird. Laut Leaks soll Apple außerdem auf WMCM-Technologie setzen, mit der sich mehrere Komponenten eines Chips bereits auf Wafer-Ebene miteinander verbinden lassen.
Das 2-nm-Verfahren ermöglicht eine höhere Transistordichte und damit mehr Leistung sowie eine bessere Energieeffizienz.
Außerdem wird beim iPhone 18 Pro mehr Arbeitsspeicher erwartet. Dieser soll KI-Funktionen verbessern - möglicherweise auch im Zusammenhang mit einer stärkeren Integration von Google Gemini in Apple Intelligence.
Eine weitere erwartete Neuerung betrifft den Akku des iPhone 18 Pro und Pro Max. Erwartet wird, dass die Akkus größer ausfallen als beim iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max. Damit wären es die bislang größten Akkus dieser Reihe.
Gerüchten zufolge soll das iPhone 18 Pro Max einen Akku mit 5100 bis 5200 mAh erhalten. Deshalb deutet alles darauf hin, dass die iPhone-18-Reihe dicker und schwerer als ihre Vorgänger wird.
Eine gute Nachricht für Käufer: Obwohl die Fertigung in 2-nm-Technologie teurer ist, soll Apple laut Gerüchten nicht planen, diese Mehrkosten an die Kunden weiterzugeben. Stattdessen würde das Unternehmen sie intern auffangen, um seine Marktposition zu halten.
Falls sich die Preise an der iPhone-17-Reihe orientieren, könnten die Schätzungen in Euro so aussehen:
Wie immer hängt das jedoch davon ab, in welchem Land man das Gerät kauft und wie der Wechselkurs ausfällt.