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Der Wechsel von einem Smartphone zum anderen könnte endlich weniger nervig werden. Zumindest für Samsung-Nutzer, die auf das neue One UI 8.5 aktualisieren. Hier findest du die Details zum Start und zu den kommenden Funktionen.

Der Wechsel vom iPhone zu Android könnte sich endlich nicht mehr wie ein Behördengang anfühlen. Samsungs neue Benutzeroberfläche One UI 8.5 integriert nativ eine Funktion, die den Handywechsel deutlich einfacher machen könnte, sogar beim Wechsel von einem iPhone zu einem Android-Gerät. Ganz ohne Anruf beim Mobilfunkanbieter, ohne QR-Code per E-Mail und ohne Stoßgebet an den technischen Support.
Wir erklären, wie diese neue Funktion funktioniert, wann du sie ausprobieren kannst, welche Geräte sie unterstützen und welche weiteren Neuerungen One UI 8.5 bringt.
Die Idee dahinter: Der Handywechsel soll keine mühsame Prozedur mehr sein. Die neue Funktion in Samsungs One UI 8.5 heißt „Transfer eSIM from iPhone“ und macht genau das: Sie überträgt deine eSIM nativ vom iPhone auf ein Samsung-Gerät. Ohne Mobilfunkanbieter, ohne Support-Mitarbeiter und ohne QR-Codes.
Die Funktion wird während der Ersteinrichtung eines Samsung-Geräts mit One UI 8.5 angezeigt und soll den Wechsel auf ein neues Mobilgerät beschleunigen.
Der wichtigste Vorläufer dieser Entwicklung und zugleich die Grundlage, auf der Samsung diese Funktion umgesetzt hat, ist die jüngste Zusammenarbeit zwischen Apple und Google. Beide Unternehmen hatten bereits ein System zur direkten Übertragung zwischen iOS 26 und Android 16 für nordamerikanische Mobilfunkanbieter eingeführt.
Natürlich ist dieser Schritt nur ein weiteres Kapitel in Samsungs Plan, den Wechsel zu seinen Smartphones einfacher zu machen. Der koreanische Konzern versucht seit Jahren, den Umstieg vom iPhone auf Galaxy zu erleichtern. Smart Switch überträgt Fotos, Chats und Einstellungen bereits relativ unkompliziert, doch die eSIM blieb bisher ein offener Punkt.
Das Update auf One UI 8.5 enthält außerdem weitere Verbesserungen rund um Konnektivität und Mobilität, darunter:
Samsung hat bestätigt, dass der offizielle Rollout von One UI 8.5 am 6. Mai begonnen hat und in den kommenden Wochen schrittweise auf weitere Märkte ausgeweitet wird.
Das Update kommt zuerst auf die neuesten Premium-Modelle, darunter die Galaxy S25-Serie, Galaxy S24 sowie die faltbaren Smartphones Galaxy Z Fold und Z Flip der neuesten Generation, bevor es für weitere kompatible Geräte verfügbar wird.
Die neue Version kann per OTA (Over The Air) direkt über das Update-Menü des Smartphones heruntergeladen werden, ohne dass externe Programme nötig sind.
Neben der lang erwarteten nativen eSIM-Übertragung zwischen iPhone und Galaxy bringt One UI 8.5 Verbesserungen bei der Konnektivität, neue Funktionen auf Basis von Galaxy AI und eine reibungslosere Integration zwischen Samsung-Geräten.
Die eSIM wird zu einem der wichtigsten Bausteine moderner Smartphones, und Samsung will hier nicht den Anschluss verlieren. Mit One UI 8.5 möchte die südkoreanische Marke dafür sorgen, dass die Nutzung einer virtuellen SIM so einfach wird wie der Wechsel des WLAN-Netzwerks.
Dieser Schritt spiegelt auch einen größeren Branchentrend wider. Apple hat bei einigen in den USA verkauften iPhone-Modellen bereits den physischen SIM-Schacht entfernt, während Android sich in Richtung immer stärker automatisierter Übertragungssysteme bewegt, die markenübergreifend funktionieren.
Die native eSIM-Übertragung ist nicht die einzige Neuerung in One UI 8.5. Das Update bringt außerdem:
Samsung hat außerdem Apps wie Telefon und Eigene Dateien überarbeitet, damit sie übersichtlicher und schneller zu bedienen sind.
Parallel dazu hat das Unternehmen die Galaxy AI-Funktionen erweitert - mit Tools wie KI-gestützter Audiobereinigung, Fotobearbeitung per Texteingabe, intelligenter Anruffilterung und Verbesserungen bei Quick Share zum Teilen von Dateien zwischen Geräten.
Dazu kommen kleinere Änderungen für den Alltag - und für alle, die beim Arbeiten oder Reisen praktisch am Smartphone kleben - etwa ein wissenschaftlicher Taschenrechner im Hochformat, neue Multitasking-Optionen sowie ein intelligenteres Netzwerk- und Akkumanagement.