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In der von Global City Solutions zusammengestellten Liste wurde Lissabon zur besten Stadt der Welt für einen Umzug gewählt. Damit festigt die Stadt ihre Position als eines der wichtigsten internationalen Ziele für Expats.

Portugal hat sich 2026 als eines der attraktivsten Ziele Europas für Remote Worker, aktive Rentner und Menschen mittleren Alters etabliert. Das Land verbindet ein mildes Klima, eine gute digitale Konnektivität und Lebenshaltungskosten, die im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten weiterhin konkurrenzfähig sind. Das sorgt für eine neue Welle internationaler Zuzüge, vor allem nach Lissabon und in andere große Städte.
In den vergangenen Jahren hat Portugal einen stetigen Anstieg ausländischer Einwohner verzeichnet, die sich im Land niederlassen. Viele von ihnen kommen aus dem Vereinigten Königreich. Der wichtigste Grund ist meist eine Kombination aus mehreren Faktoren: der Wunsch nach mehr Lebensqualität, einem milderen Klima und niedrigeren Lebenshaltungskosten als in Städten wie London oder Amsterdam.
In diesem Zusammenhang sticht Portugal vor allem durch niedrigere Alltagskosten im Vergleich zu anderen europäischen Zielen hervor. So kann eine Mahlzeit in einem lokalen Restaurant etwa 10-15 Euro kosten. Auch Inlandsflüge und regionale Flugverbindungen von Portugal in andere Teile Europas sind in der Regel erschwinglicher, was häufiges Reisen für Expats erleichtert.
In einem aktuellen Bericht der Daily Mail erklärt eine britische Expatin, ihre finanzielle Situation in Portugal sei „drastisch besser als in ihrem Herkunftsland“. Sie betont, dass ihre kombinierten Ausgaben für Council Tax und Wasserrechnung 21 Euro (18,20 Pfund) pro Monat betragen, unter anderem dank der Nutzung von Solarpanels. Das steht im Kontrast zu den üblichen Kosten im Vereinigten Königreich, wo solche Ausgaben deutlich höher ausfallen können.
Der Wunsch, für eine bessere Lebensqualität neue Wege zu gehen, beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Rentner oder Menschen mittleren Alters, die auswandern möchten. Immer mehr Menschen im Erwerbsalter, insbesondere selbstständige Fachkräfte, entscheiden sich für einen Umzug nach Portugal. Sie reizt die Möglichkeit, ihr Einkommen aus der Ferne zu sichern und zugleich fixe Kosten zu senken. Lissabon führt globale Expat-Rankings an, weil die Stadt mehrere Faktoren vereint, die sie für Menschen, die ins Ausland ziehen, besonders attraktiv machen.
Portugal hat sich als eines der attraktivsten Ziele Europas für digitale Nomaden etabliert. Dazu beigetragen haben die Ausbreitung der Remote-Arbeit, der Ausbau digitaler Infrastruktur und die Einführung spezieller Visa für diese Zielgruppe.
Einer der wichtigsten Faktoren hinter diesem Wachstum sind die im Vergleich zu anderen europäischen Ländern relativ niedrigen Lebenshaltungskosten, insbesondere gegenüber großen Hauptstädten wie Paris, London oder Amsterdam. Dieser Unterschied ermöglicht es vielen Fachkräften, ihr Einkommen besser zu nutzen, ohne auf eine gute Lebensqualität verzichten zu müssen, und weniger Budget für Wohnen, Freizeit und alltägliche Ausgaben einzuplanen. Ergänzt werden diese Einsparungen durch eine effizientere Planung der Remote-Arbeit mithilfe von Tools wie eSIMs, die dabei helfen, auch aus der Ferne verbunden zu bleiben.
Auch wenn Lissabon einen Großteil der medialen Aufmerksamkeit auf sich zieht, breitet sich das Phänomen inzwischen auf andere Städte wie Porto und kleinere Regionen des Landes aus, in denen die Lebenshaltungskosten deutlich niedriger sein können.
Diese Dezentralisierung verändert die Landkarte Portugals: Statt nur eines einzigen Expat-Zentrums entwickelt sich das Land zunehmend zu einem Netzwerk alternativer Ziele, die Konnektivität, Lebensqualität und ausgewogenere Preise miteinander verbinden.